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EEG-Prognose 2017


Höhere Stromkosten für Verbraucher

München (ots) 26.07.2016 - Spätestens am 15. Oktober müssen die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage für das kommende Jahr veröffentlichen. Bestätigt sich die Prognose, würde der Beitrag zur Förderung erneuerbarer Energien einen neuen Höchststand erreichen. Auf die privaten Haushalte in Deutschland könnte eine zusätzliche jährliche Belastung von rund 1,4 Mrd. Euro zukommen. Anstieg auf bis zu 7,3 Cent/kWh

Stromversorger profitieren von immer günstigeren Einkaufspreisen. 2015 kostete Strom an der Leipziger Strombörse im Schnitt 31,62 Euro/MWh, im ersten Halbjahr 2016 waren es 24,98 Euro/MWh - ein Minus von 21 Prozent.

Dennoch hält der durchschnittliche Strompreis für Endverbraucher seit Jahren sein hohes Niveau. Im Juli 2016 kosteten 5.000 kWh Strom mit durchschnittlich 1.364 Euro etwa so viel wie vor einem Jahr (Juli 2015: 1.372 Euro). Der Durchschnittspreis der Grundversorgungstarife hat sich zwar erhöht, die Tarife der alternativen Stromanbieter und die Alternativtarife der Grundversorger sind aber etwas günstiger geworden.

"Eine Senkung des Endverbraucherpreises ist angesichts der voraussichtlich steigenden EEG-Umlage unwahrscheinlich, obwohl die Versorger aufgrund gesunkener Einkaufspreise größere Spielräume beim Preis hätten", sagt Dr. Oliver Bohr, Geschäftsführer im Bereich Energie bei CHECK24.de.

(Quelle)

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