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Ökostrom

Ökostrom ist nicht teuer


besteht aus erneuerbaren Energiequellen


wird nicht in Atom- oder Kohlekraftwerken produziert

100 %

erneuerbare Energien

Niedrigere

Belastung für die Umwelt

Echte

Zertifikate & Gütesiegel

Ökostrom

Als Ökostrom wird Elektrizität bezeichnet, die aus regenerativen Energiequellen gewonnen wird. Dabei könnte Sie interessieren, aus welchen Quellen Ökostrom stammt und was ihn von "normalen" Strom unterscheidet.

Ein Stromanbieter der Ökostrom anbietet, unterstützt alternative Energien. Ökostrom wird z.B. durch Wasserkraft, Sonnenenergie, Windkraft sowie durch verwertbare, energetische Biomasse erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Für den Verbraucher bedeutet der Begriff "Ökostrom", dass er eine Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien fördert. Der Verbraucher investiert mit seiner Stromrechnung in die umweltfreundliche Stromgewinnung. Damit erreichen viele Verbraucher, dass sich der Anteil an umweltfreundlich erzeugtem Strom erhöht und der Anteil an der atomaren und fossilen Stromgewinnung abnimmt. Außerdem hat die Bundesregierung im Zuge der Energiewende das Ziel vorgegeben, im Jahr 2020 den Anteil des ökologischen Stroms auf 35 Prozent zu erhöhen.

Immer mehr Kunden setzen auf erneuerbare Energie. Dabei kann sich jeder Verbraucher durch die Wahl eines Ökostromanbieters aktiv am Umweltschutz beteiligen. Ökostrom soll für eine sichere Zukunft sorgen, da er auf regenerativen Energien basiert. Für Verbraucher, die unserer Umwelt helfen möchten und dabei auch sparen wollen, sind Stromtarife ideal, die einem Mix aus Atomstrom und Ökostrom zugrundeliegen. Zudem gibt es immer öfter eine Preisgarantie, durch die Sie vor Strompreiserhöhungen in einem bestimmten Zeitraum geschützt sind.

Ökostromzertifikate & Gütesiegel

Für Ökostrom gibt es verschiedene Zertifikate und Gütesiegel, die den Strommarkt transparenter und die Qualität der Angebote steigern sollen. Doch es gibt einen Unterschied zwischen Ökostromzertifikaten und Gütesiegeln.

Bei Ökostromzertifikaten handelt es sich um ein Label, das die Herkunft und Zusammensetzung des Stroms transparenter macht. Diese Informationen geben jedoch nicht die Qualität des Ökostromtarifes preis. Nur Gütesiegel geben Auskunft über die Qualität des Ökostromtarifes. Denn hier wird u.a. geprüft, ob ein bestimmter Anteil der Einnahmen in den Bau regenerativer Anlagen zur Stromgewinnung investiert wird.

In der Bundesrepublik gibt es diverse Ökostromzertifikate und Gütesiegel, die wir Ihnen im Nachfolgenden vorstellen möchten.

OK-Power-Label (EnergieVision e.V.)

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Das OK-Power-Label wird von Energie Vision e.V. vergeben, einem gemeinnützigen Verein, der im Jahr 2000 von WWF Deutschland, Ökoinstitut e.V. und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegründet wurde. Stromprodukte, die mit dem OK-Power-Label ausgezeichnet wurden, garantieren einen „zusätzlichen Umweltnutzen“. D.h. der Bezug des zertifizierten Ökostromtarifes führt zur Ausweitung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Der Ökostromanbieter muss daher den Neubau von Kraftwerken auf der Basis erneuerbarer Energien oder effizienter gasbetriebener Kraft-Wärme-Kopplung aktiv fördern. Darüber hinaus gelten weitere Anforderungen an die Umweltverträglichkeit der regenerativen Kraftwerke. So sind insbesondere Wasserkraftwerke nur bei Einhaltung ökologischer Kriterien zulässig.

Grüner Strom Label e.V.

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Ähnlich wie das OK-Power-Label garantiert auch das „Grüner Strom Label“ den nachweisbaren Ausbau der Stromproduktion aus regenerativen Energien. Der Aufpreis von mind. 1 Cent pro KWh für GSL-Zertifizierten Strom wird für den Neubau von Anlagen zur Gewinnung von Ökostrom verwendet. RECS-Zertifikate und andere Zertifikatssysteme sind im Rahmen dieser Verpflichtung nicht zugelassen. Die Zertifizierung erfolgt in den Kategorien „Silber“ und „Gold“. Das Label „GSL-Silber“ wird verliehen, wenn die Förderung überwiegend für Anlagen zur Erzeugung regenerative Energien und maximal zu 50% für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen verwendet wird. Grüner Strom Label Das Label „GSL-Gold“ wird verliehen, wenn die Förderung ausschließlich für Anlagen zur Erzeugung regenerative Energien verwendet wird.

Gütesiegel TÜV

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Verschiedene TÜV-Gesellschaften zertifizieren umweltfreundliche Stromprodukte. Hauptsächlich treten dabei der TÜV Nord, TÜV Süd und TÜV Rheinland in Erscheinung. Unter anderem bestätigt das TÜV Nord Zertifikat (Geprüfter Strom), dass es sich hierbei um Strom handelt, der zu 100% aus erneuerbaren Energien stammt und der Energieversorger einen echten Beitrag zur Förderung regenerativer Energien leistet.

Der TÜV Süd bietet die Zertifizierungen EE01 und EE02 an. Bei der EE01 Zertifizierung handelt es sich um Ökostrom, der zu 100% aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Zudem wird ein Teil der Einnahmen in den Aufbau neuer von Anlagen gesteckt und mindestens 30% der Strommenge muss aus neuen Anlagen kommen. Bei der EE02 Zertifizierung muss der Stromanbieter zusätzlich seinen Ökostrom parallel in das Stromnetz einspeisen. Bedeutet, dass immer die Menge Ökostrom in das Netz eingespeist werden muss, wie der Kunde zur selben Zeit benötigt.

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